NaMoBu steht für „Nachhaltige Mobilität im Burggrafenamt“ und verfolgt das Ziel einen übergemeindlichen Mobilitätsplan auszuarbeiten, welcher die Mobilitätsbedürfnisse von Bevölkerung, Gütern und Dienstleistungen im Burggrafenamt in einer nachhaltigen Form befriedigt und entwickelt.
Der auszuarbeitende Mobilitätsplan wird die Verkehrsentwicklung in einer Art und Weise lenken, dass diese den Anforderungen einer nachhaltigen Raumentwicklung entspricht. Basis hierfür wird ein gemeindeübergreifender Konsens über eine ganzhaft nachhaltige Entwicklung im betrachteten Raum sein. Dazu werden zunächst sektorale Detailstudien über die Rahmenbedingungen von Verkehr und Mobilität erarbeitet - etwa solche über demographische, soziale, wirtschaftliche oder räumliche Entwicklung. Anschließend wird es dann um die konkrete Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen gehen.
Das Projekt NaMoBu ist im europäischen Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) eingegliedert und wird durch dieses kofinanziert.
(ZOOM)Am 21. April 2011 wurde das Projekt bei einer Auftaktveranstaltung vorgestellt. Hier finden Sie die entsprechende Präsentation, welche einen Überblick über die Projektziele und -schwerpunkte zeigt.
Derzeit werden Experten aus Wissenschaft und Technik gesucht, welche die verschiedenen Detailstudien durchführen werden. Parallel dazu werden Diskussionen mit Bevölkerung und Interessensvertretern stattfinden, damit deren Anliegen in den Studien Berücksichtigung finden.
Im Detail werden im Projekt folgende Ziele angestrebt:
Das Projekt sieht außerdem die Installation von Hardware zu einer besseren Verkehrsüberwachung und Verkehrslenkung von Autos und Fahrrädern vor.
Detaillierte Projektbeschreibung
Korrdinatorin des Projektes ist Frau Elisabeth Leiter, die Ihnen gerne für etwaige Fragen unter 0473/2051567 oder elisabeth.leiter@bzgbga.it zur Verfügung steht.

Wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft eine umweltbewußte Richtung auch in Hinsicht auf eine gesunde Mobilität einschlägt dann müssen der jungen Generation die Alternativen für einen solchen Übergang gezeigt bzw. gelehrt werden.
Da unser Bezugspunkt somit die Kinder sind hat die Bezirksgemeinschaf Burggrafenamt den Workshop „Schule und Mobilität“ für die Mittelschulen im Bezirk erarbeitet, um die Belange der Mobilität zu optimieren. Um dieses Ziel erreichen zu können muß man in erster Linie die wirklichen Bedürfnisse der Bevölkerung kennenlernen, damit das Angebot der Nachfrage angepasst werden kann. Vorallem müssen die Bürger über Alternativen zum Auto informiert werden mit dem Ziel nicht-nachhaltige Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu ändern.
Lehrer und Schüler bekommen mit diesem Workshop Materialien zur Verfügung, um die „mobile“ Situation um und an der Schule einschätzen zu können sowie Ratschläge und Ideen für Projekte in der Praxis. Ergreifen Sie diese Gelegenheit, das Verkehrsproblem an Ihrer Schule bzw. auf dem Weg dahin zu lösen.
Für einen praxisnahen Zugang zum Thema Verkehr findet man in der Schule viele Anknüpfungspunkte. Dabei muss es nicht bei trockener Theorie bleiben, denn es ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, praktische Erfahrungen mit dem Gehen, dem Radfahren oder dem öffentlichen Verkehr zu sammeln. Auf diese Weise steuert Ihr bei, ein neues Mobilitäts-Modell zu schaffen. Sie führen Ihre Schüler dazu, verantwortlich am Verkehr teilzunehmen und befähigen sie zu konstruktiver Beteiligung an Planungsvorhaben für eine Mobilität der Zukunft.
Die Schulen sind sind herzlichst eingeladen, den Workshop in ihr Lehrprogramm zu integrieren.
"Schule und Mobilität" Schülerheft (Pdf)
"Schule und Mobilität" Lehrerheft (Pdf)

Eine Genossenschaft ohne Gewinnabsichten mit dem Ziel, den Teilnehmern eine neue Form der Mobilität zu optimalen Bedingungen zur Verfügung zu stellen.
Das car-sharing stellt den Mitgliedern rund um die Uhr einen großen Wagenpark mit stets leistungsfähigen Autos zur Verfügung: um selbst kein Auto zu besitzen zu müssen, Zeit und Geld zu sparen und die Anzahl der sich im Verkehr befindlichen Autos zu reduzieren. Mitglieder bekommen verschiedene Autos zur Verfügung gestellt, die sie nach den persönlichen Bedürfnissen benützen können, und dies zu jeder Tageszeit und an allen Tagen des Jahres und man zahlt proportional zum Gebrauch.