Umwelt und Verkehr: 31/08/2004

Nordwestumfahrung - Verkehrslösung für Meran und das ganze Burggrafenamt

Nach den vielen Vorarbeiten hat die Landesregierung die Eintragung der NW-Umfahrung in die Bauleitpläne der Gemeinden Meran, Tirol und Algund eingeleitet.

Nach den vielen Vorarbeiten hat die Landesregierung am 30. August 2004 die Eintragung der NW-Umfahrung in die Bauleitpläne der Gemeinden Meran, Tirol und Algund gemäß der geltenden Landesraumordnung eingeleitet. Die notwendige Anbindung der Stadt Meran, die selbst über die fehlende zentrale Ausfahrt klagt, und des ganzen Passeiertales an die MeBo ist überfällig und bringt eine starke Verkehrsentlastung für die ganze Stadt mit sich. Auch in Algund kann mit einer starken Entlastung der Josef-Weingartner-Strasse gerechnet werden.
Auch der Meraner Gemeinderat hat sich mehrheitlich für diese zukunftsweisende Lösung ausgesprochen und erkannt, dass hier eine Entscheidung für Meran und das Burggrafenamt getroffen werden muss. Rein politische Stellungnahmen bringen keine dauerhafte Lösung des Verkehrsproblems. Die Umsetzung braucht überdies noch viel Zeit.

Die Eurac-Studie sieht auf Seite 91 folgende Empfehlung ausdrücklich vor: "Gleichzeitig ist auch die Weiterführung dieser Verbindung zum Passeiertal mitzudenken und auch effektiv mitzuplanen. Die Planungsarbeit ist notwendig, damit eine kohärente und funktionale Anbindung erfolgen kann".

Es handelt sich offensichtlich um ein übergemeindliches Vorhaben, das dem ganzen Bezirk zugute kommt.

 

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